“Konsolen gehen unter” – Der Untergang von Konsolen

Immer mehr Smartphones, immer mehr Tablets. Momentan ist der Markt von so welchen Produkten besser als ausgestattet. Ganz klar: Die Nachfrage steigt. 

 

Richard Garriott (Entwicklung von “Ultima”) ist der Meinung, dass klassische Konsolen wie die Playstation 3 , die XBOX und die Nintendo Wii von Tablets vertrieben werden. Der Grund sei klar: Die Leistung der immer neueren Tablets und Smartphones steigt enorm.

 

“Jede große Firma wird noch ein, maximal zwei erfolgreiche Konsolen auf den Markt bringen können, doch dann werden Tablet-PC’s und Smartphones den Markt regieren”, so Garriott zum Branchendienst “Industrygamers” am Dienstagnachmittag.

 

Der Markt werde immer mehr von Browser- und Socialgames bestimmt, so der 50-Jährige. Da auch mobile Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs immer mehr Leistung bieten, würde dieser Bereich für die Branche in den kommenden Jahren immer wichtiger. Er selbst verbringe einen Großteil seiner Zeit damit, Spiele auf dem iPhone oder dem iPad zu benutzen.

Auch die Fernsehn-Konsolen, welche direkt über den Fernseher angeschlossen werden (XBOX,PS3,WII etc…), werden keine große Zukunft mehr haben. “Die Möglichkeit, die Tablet-PCs und Smartphones an den Fernseher anschließene zu können, wird sich sehr schnell verbreiten.” Künftig werde es gang und gäbe, mobile Geräte direkt an den Fernseher anzuschließen und somit die Inhalte in bester Qualität zu erleben, hieß es weiter.

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[PC] Der Wahnsinn: Minecraft

Fast jeder hat es bis heute gehört: Minecraft. Doch was ist dieses Minecraft überhaupt, warum hat es einen so riesigen und kometenhaften Erfolg und warum läst der Hype einfach nicht nach?

 

Minecraft aus dem Hause Mojangs ist seit 2009 das Top-Indie Spiel des Jahres.

Minecraft ist ein auf Java basierendes Computerspiel, derzeitig gibt es schon viele, auch kostenlose, Alternativen auf Playstation, der XBox und sogar auf dem Xperia Play.

Minecraft ist ein Indie-Sandbox Game, bei dem man alles Ab und An bauen kann, nach Lust und Liebe verändern kann oder seiner Kreativität einfach freie Bahn lassen kann.

 

Minecraft ist seit 2009 zum Kauf erhältlich und kostet derzeitig einmalig 15€, früher kostete es rund 10€. Das Spiel kann man nicht im Handel kaufen, man kann es nur per PayPal im Internet auf der Herstellerseite (s.u.) kaufen.

In dem Spiel ist man ein Protagonist mit blauer Hose und blauen Hemd und ist in einer einsamen Welt gelandet. Zwischen wunderschönen Wäldern und atemberaubenden Landschaften gibt es auch zauberhafte Berge und schöne Strände, die allein bei dem Ansehen jedes erfahrenen Spielers bereits erste Bauideen schaffen. Das Ziel ist einfach: Such dir ein Ziel! Es gibt kein richtiges Ziel. Klar sollte man Überleben, jedoch legen einige Spieler gerade auf diesen Aspekt den Erfolg von Minecraft aus. Es gibt eine Zeit-Engine, die zwischen Tag und Nacht in der Spielewelt wechselt. Am Tag sind Kühe, Schafe, Hühner und Schweine fröhliche Gesellen, in der Nacht oder in Höhlen sind Zombies, Skelette mit Bögen und Pfeilen, springende Spinnen oder explodierfreudige Creeper.

Viele Spieler legen sich das Ziel, eine beschauliche Stätte anzulegen und dort zu verweilen, sich um das Getreide zu kümmern, die Tiere hüten oder auch in Höhlen auf Erkundungstournes zu gehen. Andere gehen schon weiter und bauen ganze Dörfer und denken sich dabei selbst eine kleine Story aus, wie z.B. dass man ein gestrandeter Mensch ist und dort nun leben muss oder man denkt sich aus wer früher die Zombies und die anderen Monster waren, die heute schon längst ihre Untoten Knochen tief unter der Erde begrabigen.

Als Protagonist in Minecraft kann man alles ab- und Anbauen. Erde, Steine, Holz und viele andere Dinge sind erst der Anfang. Eimer, Wolle, Essen, Pilze, Blätter und Getreide sind schon eine Stufe höher.

Das Spiel schreckt zuerst mit seiner Grafik ab, da es verpixelt ist. Doch das kann man mit sogenannten Texturen Packs und Mods (=> Modifikationen) verändern.

Man steuert mit W,A,S,D und steuert so durch die Welt, welche bei jeder neuen Generation verändert. Zudem gibt es Biome, welche Zeiten einfügen. Es gibt z.B. Schneegebiete mit Schnee, Herbstgebiete mit andersfarbigen Blättern, Sommergebiete mit längeren Tagen oder auch seit neuen Sumpfgebiete.

Zuerst sollte man sich Bäume schlachten gehen, damit man schon mal die Grundmaterialien hat wie eine Crafting Table, mit der man dann z.B. Schaufeln oder Spitzhacken, Äxte oder Schwerter erstellen kann – und natürlich noch viel mehr.

 

Es wäre zu viel, die manicfaltigen Möglichkeiten in der Welt des Minecrafts zu beschreiben.  Doch was macht Minecraft so erfolgreich und was bewirkt es?

,,Wir haben absichtlich nicht die beste Grafikengine eingebaut, da der Spieler seine Kreativität an erste Stelle schreiben soll.”

Das Zitat, von “Notch” alias Markus Persson, der Erfinder von Minecraft, wurde in einer TV-Sendung in Schweden gesagt.

Minecraft ist das meistgekaufte Spiel 2010 und 2011 (basierend auf Spiele die nur im Internet erhältlich sind). Bereits 16 Millionen Nutzer sind bei Minecraft registriert, und bauen online gemeinsam auf verschiedensten Servern Städte oder einfach nur großartige Gebäude). Gekauft wurde das Spiel allein in 2011 rund 4 Millionen mal. Das macht für Markus Persson einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro. Damit ist Markus Persson, Geschäftsführer von Mojang, sehr überrascht und hätte nie mit so einen Erfolg gerechnet.

Doch, was bringt uns die Zahl des Umsatzes vom Geschäftsführer als Konsumenten?

Minecraft regiert inzwischen verschiedenste Plattformen: Facebook mit 2 Mio. Gefällt Mir, Twitter fast dieselbe Zahl.

Bei einem Spiel mit so einem Freiraum von Kreativität ist es natürlich auch schön anderen Leuten zu zeigen, was man gemacht hat. Warum dann nicht einfach ein Video drehen und auf die Online-Videoplattform Youtube stellen? Genau das hat der Minecraft-Spieler Gronkh (Nickname) gemacht. Angefangen mit einem Lerts Show (=> Zeig herum) sammelte er viele Zuschauer, als dann das Lets Play vor genau einem Jahr anfing kamen immer mehr Massen an Zuschauern zusammen. Lets Plays sind kommentierte Gameplays und werden dann in Videoform veröffentlicht. Inzwischen ist Gronkh der meistabonnierte Youtuber Deutschlands und hat inzwischen über 26 Millionen Videoaufrufe.

Er Selbst hätte nie mit so einen Erfolg gerechnet. Auch gibt es, abgesehen vom Lets Play, viele viele viele weitere Communitys, Foren, Websiten, sogar Organisationen die sich mit Minecraft beschäftigen.

Wenn du dich jetzt etwas mehr für Minecraft interessierst, kannst du dir die zusammengesuchten Weblinks angucken und danach evtl. der Herstellerwebsite einen Besuch abstatten.

 

Weblinks:
Fanmade-Trailer v. Gronkh:

Weitere Eindrücke v. Cyberfreak963:

 

Links: Minecraft.net (Herstellerseite), Youtube (Videos)

Twitter.com/Notch (Markus Persson’s Twitter/ Aktuelle Nachrichten rund um Minecraft)

 

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Der nD – Ein Handheld für Indiegames?

Eine kleine Warnung vorweg: Den sogenannten nD, eine neue Spielkonsole, hat noch niemand wirklich gesehen und der Kopf hinter der Idee ist ein Marketing-Experte (siehe Bob’s game). Allein der niedrige Preis zeigt, dass es eher eine Zeitungsente ist. Der Rest klingt auch sehr rosig. Aber zumindest soll die Idee des nD hier näher skizziert werden.

Er soll nur 20 Dollar kosten, einfach zu bedienen sein und sehr viele Spiele für den Spieler bereithalten. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Die Hardware ist so ausgewählt, dass sie günstig in Massen zu produzieren ist und gleichzeitig vielen gewohnten Standards entspricht.

Dabei ist nicht nur an die Spieler-Seite gedacht worden: Neben dem Steuerkreuz, den sechs Tasten inklusive zweier Schultertasten, unterstützt der nD auf der Betriebssystem-Seite die SDL (Simple DirectMedia Layer)-Bibliothek. Dabei handelt es sich um ein Software-Development-Kit, welches schon seit über 10 Jahren als Bibliothek zum Spieleprogrammieren unter den drei großen Betriebssystemen Windows, Linux und Mac verwendet wird.

Die Spiele soll es vorinstalliert und über einen Game Store geben. Entwickler sollen großzügige 90% bekommen. Die Hardware-Spezifikationen des Prototypen lauten folgendermaßen:

  • Der Bildschirm hat eine Auflösung von 320×240 Pixeln (Zum Vergleich: Nintendos DS hat 256×192 Pixel)
  • Die Batterielebensdauer steht noch nicht fest. Es wird aufgrund des Formfaktors auf jeden Fall ein Akkupack sein.
  • Der Prozessor wird wahrscheinlich um die 400 MHz haben (Zum Vergleich: DS hat 66 MHz und Sonys PSP hat 333 MHz)
  • Interner Speicher sind 2 GB und Arbeitsspeicher wahrscheinlich 32 MB.
  • Ein WLAN Modul sorgt dafür, dass man auch online games zocken kann.

Da sich jetzt bereits Entwickler mittels SDL ans Spieleentwickeln machen, gibt es schon eine Auswahl an zu erscheinenden Spielen auf der nD Webseite zu sehen: Diverse Plattformer, Actionspiele, Puzzlespiele, Retrospiele, Shooter und auch eine Portierung eines bekannten indizierten 3D Spieles von ID Software ist vorhanden. Weiterhin wird es auch einen Atari Emulator geben.

Kürzlich ist auch die erste Version des SDK herausgekommen. Ich habe es mir mal genauer angesehen und muss feststellen, das nichts nD-Spezifisches enthalten ist. Alleine die Auflösung von 320×240 und 16 Bit wurde festgelegt. Sieht ganz so aus, als hätte jemand einfach eine SDL-Projekt Vorlage angepasst und ein nD-Logo draufgeklebt. :-)

Die Markteinführung steht natürlich noch aus. Verkaufsstart ist 2012 und wenn alles gut läuft Vielleicht auch schon Ende 2011. Freuen sollte man sich jedoch erst, wenn funktionierende Geräte zu diesem Preis auch gesehen wurden. Erstmal ist Skepsis angebracht.

Als eine Alternative und offene Handheld Spielkonsole lohnt sich ein Blick auf die Pandora. Diese kostet mehr, kann aber auch viel mehr und hat deutlich bessere Spezifikationen.

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Spunkmeyer. Sonst schreibt er über allerlei Netzfundstücke und seine Gedanken auf blog.spunkmeyer.de. Auf Englisch schreibt er über Künstliche Intelligenz, Computerspiele und weitere technische Dinge aus der Entwicklerperspektive unter dev.spunkmeyer.de.

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Gerüchte: Neue Sony-Konsole kommt Ende 2011 in Produktion

Gerüchten zufolge soll noch Ende 2011 eine neue Konsole von Sony in Produktion kommen. 2012 soll  die neue Konsole dann offiziell enthüllt werden.

Immer mehr tauchen die Gerüchte auf: Neue Arbeiten an einer neuen Konsole. Dieser Teil ist jedoch schon bestätigt: Die Arbeiten an der Playstation 4 sind von Sony schon bestätigt worden, nach einiger Zeit wurde diese Aussage aber wieder dementiert. Der angebliche Veröffentlichungstermin variiert von Aussage nach Aussage.  Es wird auch behauptet, dass die Produktion der Playstation 4 dieses Jahr noch starten soll. Ende 2011 sollen “Foxconn” und “Pegatron Technology” den Auftrag starten.

Beiden Produzenten waren bereits an der Produktion der Playstation 3 beteiligt. So könnte man davon ausgehen, dass die Arbeiten schneller erledigt sind und Sony diese Konsole nach der Nintendo U veröffentlicht. Einige pikante Details spucken diverse Newsplattformen bereits aus:

  • Es soll einen neuer Controller geben, welcher mit Bewegungssensoren ausgestattet ist ( siehe Microsoft Kinect).
  • Auch soll sich Sony ca. 20 Millionen Exemplare vorerst herstellen lassen.

Da es sich um Gerüchte handelt, können noch Änderungen passieren. Auch steht es ja noch nicht einmal fest ob es eine Playstation4 geben wird oder nicht. Wir halten euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden!

 

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Bitte lesen! Eine kritische Meinung über Spielemagazine

Und, hat’s funktioniert? Liest du, weil der Titel es fordert? Oder liest du, weil du uns im RSS Reader hast? Liest du, weil es dir langweilig ist oder der Titel billig ist, weil du denkst, dass dieser Artikel sicherlich schlecht sein wird und du dich davon überzeugen musst? Gut, es reicht. Lies einfach weiter.

Gratuliere, du liest immer noch, obwohl du eine riesige Textwüste vor dir siehst. Bei wievielen Artikeln hast du aber schon nach dem ersten Absatz aufgegeben? Wieviele interessante Artikel hast du wohl schon verpasst, nur weil dessen Länge dich abgeschreckt hat? Wahrscheinlich unzählige. Ich wette sogar, dass du mehr Boulevard gelesen hast als Lesenwertes wie (hoffentlich) diesen Beitrag. Und ich wette, dass du dich trotzdem an mehr Artikel außerhalb von schlechten Tageszeitungen erinnern kannst. Ganz einfach darum, weil sie etwas Wichtiges zu erzählen haben, abseits der unendlichen Belanglosigkeit und Pseudounterhaltung.

Das Problem liegt ganz einfach darin, dass wir alle von Grund auf faul sind. Wir greifen im Zug lieber zur Billigzeitung als zu einem anstrengenden, aber guten Buch, das uns einiges zu lehren vermögte. Wir lassen uns lieber von einer Bilderflut und kurzen, uninformativen, unrecherchierten Texten manipulieren, als einen Artikel über 2-3 Seiten oder gar mehr zu lesen. Für uns Gamer heisst das: wir lesen lieber in der GamePro als in der GEE, oder rühmen uns zwar, auf eurogamer.de zu lesen, überspringen aber die 2-3 Seiten Review und gehen direkt zum Fazit über.

Ich möchte nicht respektlos wirken und meine Aussage ein klein wenig präzisieren. Die GamePro wie auch Games Aktuell und so ziemlich alle Printmagazine Deutschlands sind keinenfalls auf dem Niveau der Boulevard. Ich werfe diesen Zeitschriften auch keine Unseriösitäten oder schlechte Recherchen vor. Ich werfe ihnen aber vor, wenig Mut zu einer eigenen Meinung zu haben, somit Texte zu veröffentlichen, die zu lesen es nicht wert sind. Hinzu kommt ein Design, das vor allem darauf ausgerichtet ist, am Kiosk aufzufallen. Einen Text liest man des Textes und nicht der Bilder drumrum wegen.

Bezüglich den Rubriken sollten die Printmagazine endlich einen grösseren Unterschied zwischen Preview und Review machen. Ein Review soll nicht noch einmal die pure Mechanik, das Gameplay bis zum Erbrechen erklären. Natürlich ist es unerlässlich, etwas über die Spielmechanik zu sagen. Aber genauso unerlässlich sollte es sein, seine eigene Meinung kundzutun. Diese und nichts Anderes ist es, was den Text lesenswert macht. Wie das Spiel funktioniert, kann ich auch auf der offiziellen Homepage oder in einem Preview nachlesen. Und mit einer eigenen Meinung meine ich nicht den kleinen Fazitkasten oder eine x-beliebige Prozentzahl, die am Ende des Textes dermassen hervorgehoben wird, dass man das Gefühl bekommt, nur diese und nicht der Text sei wichtig.

Ich möchte gerne eine Analogie anführen, die zeigen sollte, warum die eigene Meinung in einem Review derart wichtig ist bzw. sein sollte. Viele von euch werden schon mal eine Buchkritik gelesen haben. Was ihr darin gelesen haben werdet, ist nicht, wieviele Wörter das Buch hat, ob sich darin Orthographiefehler befinden, wer die einzelnen Figuren sind und was geschehen wird. Neben einem kurzem Abriss über die Geschichte werdet ihr vor allem eine eigene Interpretation des Kritikers gelesen haben, seine Eindrücke darüber, ob das Geschriebene konsistent ist, ob er sich unterhalten hat und was die Stärken des Buches seiner Meinung nach sind.

Und was machen die Game-Reviewer? Sie erzählen mir von Bugs, suchen kleine Negativpunkte, um einige Prozente abziehen zu können (da ein Spiel ja nicht perfekt sein kann…), spoilern ganze Teile aus dem Spiel, sagen mir, mit welchem Knopf welche Aktion ausgeführt werden kann und informieren mich falsch darüber, wie lange das Spiel dauert (ich erinnere mich an die 100 Stunden in Twilight Princess oder die 10-12 Stunden in Gears of War, welche beide selbst für Anfänger lächerlich hoch sind). Was ich dann nicht weiss, ist, ob mir das Spiel Spass machen könnte.

Erzählt mir ein Spieletester hingegen von seinen eigenen Spieleindrücken, gibt seine eigene Meinung preis, dann kann ich viel eher einen Eindruck über das Spiel gewinnen und selbst wenn ich nicht derselben Meinung bin, kann ich beurteilen, ob das Spiel etwas für mich ist oder nicht. Lamentiert ein Reviewer zum Beispiel darüber, dass er in NIER durch das simple Kampfsystem notorisch unterfordert war und er überhaupt keinen Zugang zum Spiel gefunden hat, weil für ihn das Gameplay das wichtigste ist, kann ich mir immer noch sagen, dass das für mich keine Rolle spielt und mir NIER bestimmt gefallen wird, weil der Reviewer von tiefgründigen Figuren erzählt.

Wichtig ist, dass die eigene Meinung begründet ist. Der Leser muss dann selber abwägen, was er wie gewichtet. Ich würde sogar sagen, dass es durchaus legitim ist, ein Mafia mit 4/10 oder ein Final Fantasy XIII mit 5/10 zu bewerten. Ersteres hat sich eurogamer.net gewagt und obwohl ich Mafia für ein Meisterwerk halte, finde ich die Kritik okay. Sie artet nie in unbegründetes, kindisches Runtermachen aus, sondern gewichtet die “Negativpunkte” von Mafia sehr stark. Dem Reviewer wäre es nun einmal wichtig gewesen, dass Mafia ähnliche Möglichkeiten wie GTA bietet und das ist okay, weil er es begründet. Und die EDGE kommt nicht damit klar, dass Final Fantasy XIII arg linear und zu lange zu simpel (auch im Kampfsystem) gestrickt ist. Sie schwärmen von den Spielstunden nach dem grotesk zähen Einstieg (20+ Stunden Langeweile, bis es losgeht), doch gewichten sie den Einstieg derart stark, dass es schlussendlich nur zu einer 5/10 gereicht hat. Andere werden sagen, dass ihnen ein anfangs simples Kampfsystem und die Linearität nichts ausmacht, dass sie von der Story von Anfang an derart in den Bann gezogen wurden, dass das Spiel mindestens eine 9/10 verdient haben muss. Beide Meinungen sind durchaus berechtigt.

Der Leser allerdings sieht nur die 4/10 bzw. 5/10 und moniert, dass die EDGE mal wieder völlig übertreibe und dass die Typen sowieso keine Ahnung haben. Er regt sich auf, ohne sich informiert zu haben, weil eine verdammte Zahl in der Welt der Games wichtiger zu sein scheint als 1000 Wörter. Wer sich hingegen die Zeit genommen hat, das Review der EDGE zu lesen, wird vielleicht sagen, selbst nach dem Text sollte es mindestens eine 6/10 sein und auch dann bin ich nicht einverstanden, aber er hat die lesenswerte, begründete Meinung der EDGE gelesen und wird sich ein Bild über das Spiel machen können. Die Mehrheit, die der EDGE Unkenntnis vorwirft, wird ihren Text aber nicht gelesen haben.

Eigentlich müsste ein Review noch über die Meinung des Kritikers hinausgehen. Warum ist noch kaum jemand auf die Idee gekommen, ein Spiel zu interpretieren? Bei Büchern ist das Usus. Man fragt sich, was der Autor aussagen wollte. Warum fragt man sich nicht mal, was die Entwickler uns Gamer mitteilen wollten? Was zum Beispiel sollte die kontrovers diskutierte Flughafenmission in Modern Warfare 2? Unser Kollege von PixelBrunch ist eine der wenigen, der in diese Richtung geht und uns mit seiner Interpretation der Credits von Modern Warfare 2 zeigt, dass es sein könnte, dass Infinity Ward schlicht sagen wollte: “Es ist nur ein Spiel. Nichts ist echt. Alles ist gestellt, geschauspielert und nachgebaut. Die vergangenen zehn Stunden waren nichts weiter als eine große Illusion. Eine Illusion, die den Zuschauer unterhalten und im besten Fall dazu anregen soll, das Gesehene zu reflektieren, darüber nachzudenken und sich eine Meinung zu bilden.” (Felix Kothe)

Ich bin nicht derselben Meinung, gebühre Felix aber grossen Respekt, dass er zu dieser Erkenntnis gelangt ist. Während traurigerweise der Grossteil der Fachpresse noch nicht einmal so weit ist, eine eigene Meinung in den Mittelpunkt eines Reviews zu stellen und die lächerlichen Prozentwertungen oder gar jegliche Wertung abzuschaffen (ein Thema für sich – die GEE ist hier übrigens grosses Vorbild), geht Felix Kothe noch einmal einen Schritt weiter und liefert Interpretationen (wie beispielsweise auch telepolis), regt den Leser zum Nachdenken an und verweist auf Bezüge ausserhalb der Welt der Games hin – so wie man ein Buch soziokulturell oder psychoanalytisch analysieren kann.

Ziehen wir ein Fazit: Ein Text ist erst dann lesenswert, wenn er über kurze Informationshappen, nichtsaussagende Schlagzeilen und -wörter hinausgeht, wenn der Schreiber seine eigene Meinung kundtut und sie zu begründen weiss. Und trotzdem wird eine breite Leserschaft weiterhin sagen, dass sie keine Zeit und keine Lust hat, um all diese lesenswerten, langen Texte zu lesen und damit genau das unterstützt, was Redakteuere reviewtechnisch verbrechen.

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Lee. Lee spielt und schreibt fürs alternative Spielemagazin Freaks On Sofa (www.freaks-on-sofa.org).

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Zynga stellt Antrag auf Börsenzulassung

Parallel zum Erfolg von Facebook ist auch der neue Trend “Social Games” entstanden. Vorreiter in diesem Bereich ist das amerikanische Unternehmen Zynga, welches für Spiele wie Farmville, Cityville und Mafia Wars bekannt ist.

Social Games beziehen den Freundeskreis – bzw. die verknüpften Nutzer in Sozialen Netzwerken – in das Spiel mit ein. Sie sind also in ein soziales Umfeld eingebettet. Social Gaming gilt dabei als einer der großen Zukunftstrends. Nicht grundlos wurden Unternehmensgrößen wie Electronic Arts und Google immer wieder Ambitionen auf eine Zynga-Übernahme nachgesagt.

Zynga will jedoch nicht einfach von einem Großkonzern geschluckt werden und seine Unabhängigkeit bewahren. Um Kapital aufzubringen und den Gründern einen satten Gewinn zu bescheren, soll nun ein anderer Weg gegangen werden: der Weg an die Börse. Bereits andere Startups auf der Internet-Szene wie LinkedIn und Pandora haben in den vergangenen Monaten diesen Schritt gewagt; andere wie Groupon und vor allem Facebook bereiten sich darauf schrittweise vor.

Laut Berichten von Unternehmens-nahen Personen, Analysten und Branchenkennern wird der Börsenwert von Zynga auf etwa 20 Milliarden Dollar geschätzt. Derartig hohe Beträge haben immer wieder Warnungen vor einer Internetblase 2.0 provoziert. Denn bisher ist unklar, ob diese Internet-Startups langlebig genug sein werden um mit ausreichendem Gewinn diese Werte zu rechtfertigen. Aber im Vergleich zu den geschätzten 70 bis 100 Milliarden Dollar für Facebook wirkt die Bewertung von Zynga beinahe bescheiden.

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FIFA 12: EA will den arabischen Raum erobern

Mittlerweile ist das Erscheinungsdatum für die neueste Version der Fußballsimulation von EA (Sports) bekannt. Fifa 12 erscheint am 29. September 2011 auf Nintendo Wii, Playstation 3, Playstation 2, XBOX 360, Nintendo 3DS, Sony PSP, PC, iPhone, iPad und iPod touch.

Neben den bisherigen Sprachvarianten wie Deutsch, Englisch oder beispielsweise Französisch sollen nun zusätzlich auch die arabischen Länder angesprochen werden. Dies soll mit Menütexten und sogar Kommentaren in den Spielen geschehen.

EA Sports-Chef Peter Moore gab das in einem Video bekannt. Auf YouTube  kann man sich den Clip in voller Länge ansehen.

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Schreiben lernen mit Pokémon auf dem Nintendo DS

Mit der Nintendo-Tastatur (siehe Artikel) soll man Schreiben lernen können. Doch mit dem passenden Pokemon Spiel soll es angeblich noch schneller gehen:

“Battle & Get! Pokémon Typing DS!” nennt sich das neue Spiel.

Dabei soll man nicht wie bei anderen Spielen (siehe Pokemon Diamant, Schwarz o.Ä.) in eine Rolle schlüpfen und zum Beispiel den Pokédex füllen, sondern man soll mit diesem Spiel das Schreiben lernen.

Das Spiel sollte außerdem noch die Grundlagen des 10-Finger Schreibssystems beibringen.
Wann und Ob das Spiel auch nach Europa kommt, ist noch unklar.

 

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